sehenswuerdigkeit

Burgruine Weibertreu

Die Burgruine Weibertreu Weinsberg ist die Ruine einer Höhenburg, die vermutlich im frühen 11. Jahrhundert erbaut wurde. Ursprünglich hieß sie schlicht Burg Weinsberg. Sie zählt zu den älteren Hochadelsburgen im Land. Als Burgtyp ist sie als Verteidigungsanlage eingeordnet. Erhalten sind unter anderem Teile der Mauern, ein Turm sowie Reste von Toren und Rundtürmen. Rund um die Anlage wachsen Büsche und Gestrüpp.

Bekannt wurde die Burg durch die Geschichte der „Treuen Weiber von Weinsberg“. Im Jahr 1140 belagerte König Konrad III. die Burg. Nach der Kapitulation gestattete er den Frauen freien Abzug und erlaubte ihnen, mitzunehmen, was sie auf den Schultern tragen konnten. Die Frauen trugen daraufhin ihre Männer hinaus und retteten ihnen so das Leben. Der Name Weibertreu setzte sich vermutlich erst im Lauf des 18. Jahrhunderts durch. Im Bauernkrieg wurde die Burg 1525 zerstört und blieb seither Ruine. 1824 erwarb der Frauenverein Weinsberg das Gelände und ließ es innerhalb der Mauern instand setzen.

Für den Besuch ist ein Eintritt fällig. Die Anlage ist laut OpenStreetMap nicht rollstuhlgerecht. Öffnungszeiten sind dort nicht angegeben. Wer sie wissen möchte, sollte sich vorab bei der Stadt Weinsberg erkundigen.