Die Burg Bachenstein bei Döttingen, einem Ortsteil von Braunsbach im Landkreis Schwäbisch Hall, ist heute nur noch als Ruine erhalten. Es handelt sich um eine abgegangene Höhenburg, die laut Wikipedia rund zwei Kilometer westlich von Döttingen liegt. Sie steht auf einem Sporn zwischen den Muschelkalktälern des Rüblinger Bachs und des Bachensteiner Bachs.
Gegründet wurde die Burg vor 1250 von einer niederadligen Familie mit dem Beinamen Bacho, bei der es sich vermutlich um staufische Ministeriale handelte. Spätestens ab 1251 nannte sich die Familie Bachenstein und stellte die Ortsherren von Döttingen. Als die Anlage 1488 zusammen mit Döttingen an die Hohenlohe verkauft wurde, war sie bereits zerstört. Vermutlich war sie die Vorgängerin der Wasserburg in Döttingen, des späteren Schlosses. Einer Sage nach soll die Familie nach der Stauferzeit dem Raubrittertum verfallen sein. Daraufhin habe der Kaiser die Zerstörung der Burg angeordnet.
Von der Anlage sind heute noch zwei große Burggräben und geringe Mauerreste zu sehen. Öffnungszeiten sind nicht angegeben.
