Die Burg Möckmühl, auch „Götzenburg“ genannt, ist eine hochmittelalterliche Höhenburg in Möckmühl im Landkreis Heilbronn. Als Entstehungszeit der Anlage ist das Jahr 1251 verzeichnet. In OpenStreetMap ist sie als Wehrburg erfasst, von der Burgmauern erhalten sind. Das Gelände ist frei zugänglich, sofern Besucher dort ausdrücklich geduldet werden.
Die Geschichte der Burg ist wechselvoll. Durch die Heirat von Graf Poppo von Dürn mit Agnes von Hohenlohe kam der Besitz 1287 an die Familie Hohenlohe, bei der er bis 1445 blieb. 1519 verteidigte Götz von Berlichingen die Burg als Vogt Herzog Ulrichs von Württemberg gegen den Schwäbischen Bund. Dabei geriet er bei einem Ausfall in Gefangenschaft. An ihn erinnert der Beiname „Götzenburg“. Die Schlossgebäude wurden 1781 abgebrochen, 1829 kaufte die Stadt das Areal. 1902 erwarb es General Gustav Hermann von Alvensleben.
Öffnungszeiten sind nicht bekannt. Wer Möckmühl besucht, findet in der Burg ein Ziel für alle, die sich für mittelalterliche Geschichte und die Zeit der Ritter interessieren.

