Foto: KlausFoehl / Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0
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Criesbacher Sattel

Der Criesbacher Sattel ist ein markanter Geländeübergang in der Kocher-Jagst-Region, der Wanderern und Radfahrern einen naturnahen Zugang zu einer der landschaftlich reizvollsten Ecken Baden-Württembergs bietet. Als typische Sattelpassage verbindet er unterschiedliche Täler und Höhenlagen miteinander und ist damit ein klassischer Knotenpunkt für Ausflügler, die das Hohenloher Land und die Ausläufer der Schwäbisch-Fränkischen Waldberge auf eigene Faust erkunden möchten. Die umgebende Landschaft wechselt zwischen offenen Feldfluren, gemischten Waldstücken und weiten Blicken über das sanft gewellte Hügelland – eine Kulisse, die zu jeder Jahreszeit ihren eigenen Charakter entfaltet.

Besucher erwartet hier vor allem die wohltuende Stille abseits touristischer Hauptrouten. Der Criesbacher Sattel eignet sich als Ausgangspunkt oder Zwischenstopp auf mehrstündigen Wandertouren ebenso wie für entspannte Radausflüge auf den gut ausgebauten Wegen des regionalen Radwegenetzes. Wer die Gegend zu Fuß erkundet, findet an Wegkreuzungen in der Regel gut beschilderte Markierungspunkte, die eine Orientierung in Richtung umliegender Ortschaften ermöglichen.

Besonders interessant ist dieser Ort für alle, die naturverbundene Erholung ohne großes Drumherum suchen – ob Wanderfamilien, Mountainbikerinnen und Mountainbiker oder Spaziergänger mit Hund. Wer die Region genauer kennenlernen möchte, kombiniert den Besuch am besten mit einer Tour zu den nahegelegenen Dörfern und Aussichtspunkten entlang der Kocher- oder Jagstaue. Ein Insidertipp: Gerade in den frühen Morgenstunden oder bei tiefstehender Herbstsonne entwickelt das Hügelland rund um den Sattel eine besonders stimmungsvolle Lichtatmosphäre, die Fotografen und Naturbeobachter gleichermaßen begeistert.