sehenswuerdigkeit

Brettacher Mühle

Mühlstraße 15, Langenbrettach

Die Brettacher Mühle in Langenbrettach ist ein historisches Mühlenanwesen im Ortsteil Brettach und steht als Kulturdenkmal unter Schutz. Erstmals erwähnt wurde die Mühlstatt 1344. Das heutige Gebäude an der Mühlstraße 15 wurde in den Jahren 1600 bis 1602 auf den Grundmauern eines älteren Baus errichtet. Es trägt einen markanten Renaissance-Giebel. Bis ins 19. Jahrhundert diente es als Wassermühle. Nach dem Tod des letzten Müllers aus der Familie Hermann im Jahr 1977 lebte dessen Witwe weiter in der Mühle, die auch danach noch zur Energiegewinnung genutzt wurde. 1998 erwarb die Gemeinde Langenbrettach das Anwesen.

Heute gibt es im Erdgeschoss ein kleines Dorfmuseum mit einer Müllerwerkstatt und instandgesetzten Teilen der historischen Mühlentechnik. Das Museum öffnet nur an einzelnen Sonntagen im Jahr sowie für Gruppen nach Vereinbarung. Außerdem beherbergt das Haus einen Festsaal und ein Trauzimmer. Der Saal wird für Feiern wie Hochzeiten, Geburtstage oder Vereinsfeste genutzt und bietet Platz für etwa 80 Personen.

Im Außenbereich ist der Mühlkanal erhalten, der früher durch einen Torbogen mitten durch das Gebäude floss. Die kleine Parkanlage auf der „Mühlinsel“ mit einem historischen Holzpavillon lädt Radfahrer und Wanderer zur Rast ein. Die Mühle liegt am Brettachtal-Radweg.